Isaac Stern
Meine ersten 79 Jahre



 
J. Münz
Moses ben Maimon



 
Marta Kijowska
Der letzte Gerechte. Andrzej Szczypiorski
Eine Biographie



 
Ludwig Geiger
Abraham Geiger.
Leben und Werk für ein Judentum in der Moderne.



 
Max Mannheimer
Spätes Tagebuch
Theresienstadt - Auschwitz - Warschau - Dachau.



 
Norbert Podewin
Albert Norden
Der Rabbinersohn im Politbüro
Eine Biographie




 
Walter Benjamin
Beroliniana



 
Reiner Stach
Kafka
Die Jahre der Entscheidungen

„Ein Leben? Legt man die Maßstäbe der westlichen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts an Kafkas physisches Dasein, so ist das Ergebnis wahrhaft niederschmetternd.“ Mit dieser Introduktion eröffnet Reiner Stach eines der größten Abenteuer der Literaturgeschichte. Auf drei Bände ist seine Kafka-Biographie angelegt. Nach siebeneinhalb Jahren, liegt jetzt der zweite Band als erster vor: Die Jahre der Entscheidung (1910 bis 1915)



 
Marcel Reich-Ranicki
Mein Leben

Als Marcel Reich-Ranicki, kaum neun Jahre alt, aus seiner polnischen Geburtsstadt Wloclawek nach Berlin übersiedelt, verabschiedet ihn seine Lehrerin mit den Worten: ''Du fährst, mein Sohn, in das Land der Kultur.'' Doch das Land der Kultur stellt sich schon dem Kind nicht ohne düstere Seiten dar. Wie ein roter Faden zieht sich diese widerspruchsvolle Erfahrung durch sein weiteres Leben: Das Glück, das er der deutschen Literatur verdankt, der Musik und dem deutschen Theater, ist untrennbar verknüpft mit der Angst vor der deutschen Barbarei. Im Jahre 1938 wird Reich-Ranicki nach Polen deportiert. Als Jude erfährt er im Warschauer Ghetto die schrecklichsten Demütigungen, die Menschen Menschen bereiten können. Zusammen mit seiner Frau Tosia überlebt er das Inferno. Im Polen der Nachkriegsjahre wird er Kommunist und Zeuge des größten Verrats an der Idee einer gerechten Gesellschaft. 1958 kehrt er nach Deutschland zurück und wird beinahe sofort als Kritiker anerkannt.



 

Dem Deutschen Volke
Die Geschichte der Berliner Bronzegiesser Loevy

Hrsg. von Helmuth Braun und Michael Dorrmann



 

Erich Mühsam:
Sich Fügen heißt Lügen

Ein Lesebuch.
Leben und Werk in Texten und Bildern.
Zwei Bände im Schuber


Hrsg. von Marlies Fritzen



 
Brigitte Pimpl
Zu zayn a Mentsch
Mensch sein
Die Geschichte einer Frau




 
Barbara Krause
Die Farben des verlorenen Paradieses
Marc Chagall - Romanbiographie



 
Detlev Claussen
Theodor W. Adorno
Ein letztes Genie



 
Detlev Arens
Franz Kafka



 
Eric Hobsbawm
Gefährliche Zeiten
Ein Leben im 20. Jahrhundert

Der britische Historiker Eric Hobsbawm gehört zu einer inzwischen leider fast ausgestorbenen Gattung: Ein in der westlichen Kultur und Zivilisation verwurzelter Linker. Geboren im ägyptischen Alexandria 1917 (dem Jahr der Oktoberrevolution, wie er betont), wuchs er in Wien und Berlin auf; 1933 floh er nach England. Ein Visum brauchte er nicht. Die Hobsbawms – eine Anglisierung des ursprünglichen Familiennamens Obstbaum – waren in zweiter Generation Briten.



 
Elisa Klapheck
Fräulein Rabbiner Jonas
Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?



 
Friedhelm Kröll
Die Archivarin des Zauberers.
Ida Herz und Thomas Mann.



 

Yitzhak Rabin
Feldherr und Friedensstifter.
Die Biographie


Hrsg. von David Horovitz



 
Christian Schölzel
Walter Rathenau
Industrieller - Schriftsteller - Politiker

Hrsg. von Hermann Simon



 
Christian Wiese
Hans Jonas
Zusammen Philosoph und Jude



 
Dietrich Gronau
Max Liebermann.



 
Dov Ben-Meir
Jugend in Erez Israel.
Erinnerungen.



 
E. Thomas Wood und Stanislaw M. Jankowski
Jan Karski
Einer gegen den Holocaust



 
George Tabori
Autodafé
Erinnerungen

Gemessen an den öden Lebensbeichten vieler Prominenter hat der Autor und Regisseur George Tabori ein ebenso kurzes wie charmantes Buch vorgelegt - das aber nur mit Vorsicht als Autobiographie stricto senso verstanden werden darf.



 
Georges Arthur Goldschmidt
Über die Flüsse.
Autobiographie.

Nelly-Sachs-Preis 2001
Goethe-Preis 2002



 
Peter Beicken
Franz Kafka.
Leben und Werk



 
Roman Haller
Davidstern und Lederhose.
Eine Kindheit in der Nachkriegszeit.



 
Ruth Lewin Sime
Lise Meitner.
Ein Leben für die Physik.



 
Sander L. Gilman
Jurek Becker.
Die Biografie.

Sander L. Gilman kannte Jurek Becker seit den sechziger Jahren. Eindringlich schildert er die Kindheit im Ghetto von Lodz und in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen, die Jugend in Berlin, wie aus der Spannung zwischen verdrängtem Judentum und dem Bemühen um eine /deutsche Identität. das Grundthema in Beckers Leben und seinen späteren Romanen erwächst. Diese eindringliche Lebens- und Wegbeschreibung des Wanderers zwischen den Welten und Systemen, des unvergessenen Literaten, erzählt zugleich ein Stück deutsch-deutscher Geschichte, von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart



 
Schochana Segré-Beck
Und Ich? Ich bin eine Sabres...



 
Stefan Müller-Doohm
Adorno
Eine Biographie



 
Viktor E. Frankl
...trotzdem Ja zum Leben sagen.



 
Marianne Brentzel
Anna O. - Bertha Pappenheim.
Biographie



 
Peter Jacobs
Victor Klemperer.
Im Kern ein deutsches Gewächs.



 
Salomon Malka
Emmanuel Lévinas
Eine Biographie

Gelegentlich verändern Texte auch noch in unserer Zeit zumindest eine kleine Welt. 1964 erschien in der französischen Philosophiezeitschrift Revue de métaphysique et de morale eine zweiteilige Abhandlung mit dem Titel Gewalt und Metaphysik. Essay über das Denken von Emmanuel Lévinas. Mit einem Schlag waren der Autor, Jacques Derrida, und der Angesprochene, Emmanuel Lévinas, aus dem Kreis der Eingeweihten hinauskatapultiert in die offene Landschaft des Diskurses. Als der Text dann 1972 in der Sammlung Die Schrift und die Differenz bei Suhrkamp erstmals auf Deutsch erschien, löste er zunächst nur Verwunderung aus. Bald aber setzte größeres Interesse auch hierzulande bei jüngeren Wissenschaftlern ein, die viele Schriften französischer Autoren als Befreiung von der dogmatischen deutschen Schulphilosophie empfanden. Ein Faktor, der gerade Lévinas in Deutschland interessant machte, war dabei seine Auseinandersetzung mit dem Denken Martin Heideggers. Anfang der achtziger Jahre war eine Tagung zu Ehren von Lévinas in Bochum geplant, zu der der Philosoph eingeladen wurde. Doch Lévinas wollte nach der Schoa Deutschland nie mehr betreten. So fand der Kongreß 1983 im belgischen Löwen statt. Mit der 1990 erschienenen Monographie von Elisabeth Weber und dem von Daniel Krochmalnik 1997 herausgegebenen Themenheft der Zeitschrift Trumah zu den jüdischen Schriften Lévinas’, war dieser Denker endgültig in Deutschland etabliert worden.



 

Leo Baeck 1873-1956

Hrsg. von Georg Heuberger und Fritz Backhaus



 

Ludwig Börne
Deutscher, Jude, Demokrat

Hrsg. von Frank Stern und Maria Gierlinger

Kein Werk über den Schriftsteller und Journalisten Ludwig Börne kommt scheinbar ohne seinen ewigen Kontrahenten Heinrich Heine aus, dessen Denkschrift von 1840 dem Frankfurter Juden einen literaturhistorischen Nachruf erster Klasse beschert hat. Auch die dreizehn Wissenschaftler, die Börne anläßlich eines Symposiums zur Internationalen Buchmesse in Jerusalem 2001 von vier unterschiedlichen Seiten umstellt haben, sparen nicht seinen langjährigen Weggefährten und späteren Widersacher aus. Die Themenkomplexe deutsch-jüdische Identität, Paris als Wahlheimat, die Existenz als Theaterkritiker und das literarische Duell der beiden Deutsch-Juden Börne und Heine reflektieren den aktuellen Stand der Wissenschaft.



 

Die Carlebachs
Eine Rabbinerfamilie aus Deutschland

Hrsg. von Ephraim Carlebach Stiftung Leipzig



 
Annette Kuhn
Ich trage einen goldenen Stern
Ein Frauenleben in Deutschland



 
Alexander Granach
Da geht ein Mensch
Geschichte eines Lebens

Es ist die einzige Frage an diesem Abend, auf die Gad Granach nicht sofort eine Antwort weiß. Dem Achtundachtzigjährigen fällt sonst immer eine geistreiche Erwiderung ein. Doch auf die Bitte, das Verhältnis zu seinem Vater, dem berühmten Schauspieler Alexander Granach, zu beschreiben, folgt langes Schweigen. Und dann, als könnte ihn oben jemand hören: „Vorsicht.“ Vorsicht? „Ein Vater-Sohn-Verhältnis, aber mit viel Vorsicht und Respekt.“ Gegenseitigem Respekt? „Vor allem von mir meinem Vater gegenüber.“



 
Carol Ann Lee
Anne Frank.



 
Anat Feinberg
George Tabori

Der Regisseur und Dramatiker George Tabori ist längst eine Legende, eine Institution, ein Theaterheiliger. Er hat noch mit Brecht und Hitchcock zusammen gearbeitet, mit Marilyn Monroe, Marlon Brando, Anne Bancroft. Noch dazu ist er ein Überlebender und schreibt über die Schoa. Da sinkt in Deutschland mancher in die Knie.



 
Ben-Chorin, Schalom
Jugend an der Isar.



 
Coco Schumann
Der Ghetto-Swinger
Eine Jazzlegende erzählt



 
Gad Beck
Und Gad ging zu David
Die Erinnerungen des Gad Beck. 1923 bis 1945



 
Jens Malte Fischer
Gustav Mahler
Der fremde Vertraute

Um es vorwegzunehmen: Es hat dem Kritiker das größte Vergnügen bereitet, Jens Malte Fischers ebenso facettenreiche wie präzise Biographie über den Komponisten und Dirigenten Gustav Mahler zu lesen. Das Vergnügen erstreckt sich auf alle Teile des Werks. Fischer verheddert sich nicht in Fachkauderwelsch. Seine Sprache ist eingängig, ohne auf Wissenschaftlichkeit zu verzichten. Auch Fischer kommt zwar nicht um die genreüblichen Kapitel über Kindheit und Jugend herum, die derartige Literatur üblicherweise schon ab der ersten Seite zu Schlafmitteln der gehobenen Güteklasse werden lassen. Doch er bleibt bei diesen der Vollständigkeit halber notwendigen Kapiteln knapp. Zudem ist er glücklicherweise kapriziös genug, den Paukenschlag einer „physiognomischen Betrachtung“ voranzustellen, nicht etwa in der Nachfolge Johann Kaspar Lavaters, wonach aus dem Aussehen des Mannes sein Charakter ablesbar sei. Vielmehr geht es dem Autor um eine allmähliche Annäherung und ein erstes Kennenlernen, um die Verfertigung einer Skizze, die sich aus verschiedenartigen Materialien zusammensetzt. Mag sein, der Bogen wird bei manchen Abschweifungen, die den Zweck erfüllen, das umfangreiche und bestens recherchierte Material auszubreiten, ein wenig überspannt. Dennoch: Das Buch beeindruckt ab der ersten Seite und erhält die anfangs erzeugte Spannung über knapp tausend Seiten aufrecht. Bravo!



 
Paul Spiegel
Wieder zu Hause?



 
Michael Hanisch
Ernst Lubitsch
Von der Berliner Schönhauser Allee nach Hollywood



 
Monika Richarz
Die Hamburger Kauffrau Glikl.
Jüdische Existenz in der Frühen Neuzeit.



 
Jochanan Trilse-Finkelstein
Heinrich Heine
Gelebter Widerspruch. Eine Biographie



 
Helmut Newton
Auf und davon.





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