Die Jerusalem Frage.
Israelis und Palästinenser im Gespräch.

Hrsg. von Uri Avnery, Azmi Bishara, Teddy Kollek, Hanan Ashr



 
Ulrike Koltermann
Päpste und Palästina.
Die Nahostpolitik des Vatikans von
1947 - 1997.




 

Hat Israel noch eine Chance?

Hrsg. von Hermann L. Gremliza



 
Yoram Kaniuk und Emile Habibi
Das zweifach verheißene Land.



 
Amos Elon
Nachrichten aus Jerusalem
Reportagen aus vier Jahrzehnten

Bei Elon zeigt jede Zeile historisches Wissen und umfassende Bildung. Hier spricht Israel, das demokratische, weltoffene, mit Tradition vertraute und ihr zugleich mißtrauende, das nahöstliche und doch von Europa geprägte Israel. Nachrichten aus Jerusalem ist eine Zusammenfassung der nahezu dreißigjährigen Arbeit von Amos Elon über den Nahen Osten. Der international bekannte Journalist präsentiert scharf beobachtete Porträts der Schlüsselfiguren der Region. Er holt weit aus, um ein Bild des politischen Klimas der Region und seiner Beteiligten zu zeichnen - von israelischen Siedlern in Hebron und ihrer unsicheren Koexistenz mit den arabischen Nachbarn bis hin zur Außenpolitik Ägyptens.



 
Batya Gur
In Jerusalem leben.
Ein Requiem auf die Bescheidenheit

Nach einer Reihe zu Recht populär auch über Israel hinaus gewordener Kriminalromane hat Batya Gur jetzt ein Sachbuch über Jerusalem vorgelegt. Mit Sicherheit hat der Band davon profitiert, daß die Autorin über eine Stadt schreibt, in der sie selbst seit Jahrzehnten lebt, und zudem ihren Stoff gründlich recherchiert hat. Wie sie allerdings ihre Erfahrungen und Recherchen verarbeitet hat, darüber werden die Meinungen auseinandergehen.



 
Amira Hass
Gaza
Tage und Nächte in einem besetzten Land

Amira Hass ist die einzige israelische Journalistin, die seit Jahren direkt aus den Palästinensergebieten berichtet. Vier Jahre lang lebte sie in Gaza. In der Zeitung Haaretz prangert sie die Besatzung an, beschreibt das Leben dieser Menschen, um deren Belange sich seit 1948 niemand gekümmert hat und deren Wunden künstlich offen gehalten wurden. Ihre Erfahrungen hat sie jetzt in dem Buch Gaza - Tage und Nächte in einem besetzten Land zusammengefaßt.



 
Christoph Reuter
Mein Leben ist eine Waffe.
Selbstmordattentäter - Psychogramm eines Phänomens.

Selbstmordattentate sind schrecklich und gleichzeitig unheimlich. Furchtbar für die große Zahl unbeteiligter ziviler Opfer. Verstörend durch die Bereitschaft der Täter, ihr Leben zu lassen. Und darüber hinaus politisch oft katastophal. Die "menschlichen Bomben", schreibt Christoph Reuter, setzen "alle Logik der Macht (...) außer Kraft, denn wer nicht überleben will, ist auch mit nichts zu bedrohen."
Kann ein Buch über dieses Thema dennoch eine anregende Lektüre sein? Christoph Reuters Darstellung ist es.



 
Odelia Ainbinder und Amal Rifa'i
Wir wollen beide hier leben
Eine schwierige Freundschaft in Jerusalem

Beim Lesen gilt es, die Nerven zu behalten. Das ist mir an manchen Stellen dieses Buches schwer geworden, und dabei hatte ich es so einfach, ich brauchte nur weiter zu lesen, während Odelia Ainbinder, Israelin, Jüdin, und Amal Rifa’i, Palästinenserin, Muslimin, es in Jerusalem miteinander aushalten müssen, wollen sie dort leben.



 

Mit dem Konflikt leben?
Berichte und Analysen von Linken aus Israel und Palästina.

Hrsg. von Irit Neidhardt

Die Entstehungsgeschichte dieses Buches ist bezeichnend: Die Politologin und Kulturwissenschaftlerin Irit Neidhardt, die mehrere Jahre in Nahost gelebt hat, las in der linken deutschen Wo-chenzeiung Jungle World eine Serie über die zweite Intifada. Alle Artikel waren von deutschen Linken verfaßt, von denen fast keiner jemals in Israel oder den palästinensischen Gebieten gewesen war. Neidhardt bot der Zeitung Stimmen von Betroffenen vor Ort an - aber sie paßten den Blattmachern nicht ins Konzept. Dabei wäre Sachkenntnis bitter nötig - für die Diskussion über den Nahostkonflikt ebenso wie für die Auseinandersetzung mit dem immer unverfrorener auftretenden Antisemitismus in Deutschland. Um so erfreulicher ist es, daß die abgelehnten Texte nun in dem vorliegenden Band veröffentlicht worden sind.



 

Deutsche Nahostpolitik

Hrsg. von Volker Perthes



 
Amos Oz
Wie man Fanatiker kuriert
Tübinger Poetik-Dozentur 2002



 
David Ben Gurion
Israel.
Der Staatsgründer erinnert sich.





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